Morally Grey bezeichnet eine Figur, deren Handeln sich nicht eindeutig als gut oder böse einordnen lässt. In der Romance ist es meist der Mann: gefährlich, loyal nach eigenen Regeln, bereit, für dich Grenzen zu überschreiten, die du selbst nie überschreiten würdest.
Der Begriff hat sich durchgesetzt, weil Leserinnen ein Wort für den Reiz brauchten, den eindeutige Helden nicht bieten. Grau heißt nicht schwach. Es heißt, dass die Figur eine Moral hat, aber eine eigene, und dass du beim Lesen entscheiden musst, wie viel davon du mitträgst.
Erkennungszeichen: Er lügt dich nicht an, aber er sagt nicht alles. Er beschützt, was ihm gehört, und die Frage ist, ob du dazu zählen willst. Seine Härte richtet sich nie gegen dich, aber sie ist da, und du weißt es.
Dante, der neue Capo in „Unter seinem Schutz“, bietet dir Schutz an, und du weißt, dass er mehr will. Der Verleger in „Die Schuld des Antiquariats“ verhandelt kultiviert und unheimlich ruhig über die Schulden deines Bruders. In „Nachtclub der Schatten“ bist du der Ermittler, den eine Clubbesitzerin sofort durchschaut und trotzdem einstellt.
Bei Everglow liest du das nicht nur. Du bist die Hauptfigur, und jedes Kapitel endet mit deinem Zug.
Nur für Erwachsene ab 18 · privat und diskret · 100 Funken Startguthaben