Für den MomentWenn es regnet
Für den Moment · ab 18

Wenn es regnet

Draußen regnet es. Drinnen kann niemand gehen. Der Rest erzählt sich von selbst.

Regen ist der beste Verbündete der Romance: Er schließt Türen, verpasst Fähren und hält Menschen in Räumen fest, die sie sonst verlassen hätten. Die Geschichten hier haben ihr eigenes Wetter, einen Sturm am Leuchtturm, eine Lawine vor der Hütte, Oktobernebel auf Sylt. Wenn es bei dir regnet, regnet es dort auch. Du musst nur die Tür zumachen.
SturmstillLeseprobe ausSturmstillDu spielst Liv, 34 · Romantik · Drama & Tragödie
Worum es geht

Wenn es regnet

Regen verändert, wie man liest. Man rückt näher, man bleibt länger, man ist bereit für Geschichten, in denen zwei Menschen ebenfalls nicht rauskönnen. Die Geschichten auf dieser Seite spielen alle bei schlechtem Wetter, und das Wetter ist in ihnen kein Hintergrund, sondern der Grund für alles: die verpasste Fähre, die eingeschneite Hütte, der Spätherbst, in dem ein Gast an der Rezeption verlängert. Draußen tobt etwas, drinnen wird es eng, und niemand kann so tun, als hätte er einen Termin.

In „Sturmstill“ hast du als Liv die letzte Fähre mit Absicht verpasst, und der Sturm treibt dich in einen Leuchtturm zu einem Wärter, der das Schweigen liebt. In „Schnee, der uns hält“ sitzt du als Bergretter mit einem Snowboarder fest, den du gerade aus einer Lawine gezogen hast, drei Tage Vorräte, ein Feuer, ein Mann, der nicht aufhört zu reden. An der Nachtrezeption in „Der Gast in Zimmer 12“ klopft der Spätherbstregen gegen die Scheiben, und die Flure liegen leer. In „Nebenan“ ist es ein verregneter Sonntag auf dem Sofa mit dem Stiefbruder, nur ihr zwei. „Herbstlichter“ legt Oktobernebel über eine Ferienwohnung auf Sylt, in der du eine Woche mit der Frau deines Onkels verbringst. Und in „Erbe des Windes“ sind es nächtliche Gewitter über Montana, die dich und den Vorarbeiter unter ein Dach zwingen.

Bei Everglow ist der Regen dein Verbündeter. Weil niemand gehen kann, zählt jeder Satz doppelt, und am Ende jedes Kapitels ist es dein Satz. Du kannst Soren im Leuchtturm eine Frage stellen, die er nicht beantworten will, oder mit ihm schweigen und sehen, wer zuerst nachgibt. Die Figuren merken sich, wie du die Enge genutzt hast, und die Geschichte baut darauf auf, wenn der Sturm vorbei ist. Die Intensität wählst du selbst, von angedeutet bis explizit, und für eingeschneite Hütten hat jede Stufe ihren Reiz.

Geschichten dazu

Wenn es regnet

Jede Geschichte beginnt mit einer Rolle, die schon steht, und einer Welt, die auf dich wartet. Alles Weitere entscheidest du.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Warum funktioniert Forced Proximity so gut?

Weil sie den Alltag abschaltet. Kein Termin, kein Ausweg, keine Freundin, die anruft. Zwei Menschen, die sich sonst ausweichen würden, müssen reden, und aus Reden wird Nähe. Das Wetter ist dafür die glaubwürdigste Ausrede.

Sind das alles Geschichten für kalte Tage?

Nicht nur. Der Regen an der Rezeption ist Spätherbst, der Sturm am Leuchtturm hat keine Jahreszeit, und das Gewitter über Montana gehört zum Sommer. Gemeinsam haben sie nur, dass niemand rauskann.

Was, wenn der Regen aufhört und ich weiterlesen will?

Die Geschichte richtet sich nicht nach deinem Fenster. Sie bleibt dort, wo du sie gelassen hast, und der Sturm am Leuchtturm dauert so lange, wie du brauchst.

Dein Regentag

Die Fähre ist weg. Absichtlich.

In „Sturmstill“ steht Soren in der Tür des Leuchtturms und hat kein Interesse an Gesellschaft. Ob du ihm sagst, warum du wirklich hier bist, ist dein erster Zug.

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