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Interaktive Geschichte

Eine interaktive Geschichte ist eine Erzählung, in der die Leserin an festen Punkten eingreift und der weitere Verlauf davon abhängt. Hier endet jedes Kapitel mit deinem Zug: Du kannst etwas sagen, etwas tun oder dir etwas wünschen, und die Geschichte reagiert darauf.

Die Idee ist älter als das Handy: Abenteuerbücher, in denen man zu Seite 47 blätterte, Rollenspiele am Küchentisch. Was sich geändert hat, ist die Freiheit. Du wählst nicht aus drei Knöpfen, du schreibst selbst, was deine Figur sagt, und die Geschichte nimmt es auf.

Woran du eine gute interaktive Geschichte erkennst: Die Figuren merken sich, was zwischen euch war. Ein Nein in Kapitel drei wirkt in Kapitel neun noch. Und die Geschichte hält ihren Ton, egal, was du tust; sie biegt sich, sie bricht nicht.

„Der Gast in Zimmer 12“ zeigt, wie sich das anfühlt: Ein Gast stellt nachts Fragen, die niemand an einer Rezeption stellt, und du entscheidest, welche du beantwortest. Ob Mara neugierig wird oder eine Grenze zieht, liegt an dir, und jede Antwort verändert, was er als Nächstes fragt.

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Interaktive Geschichte, aber du entscheidest.

Bei Everglow liest du das nicht nur. Du bist die Hauptfigur, und jedes Kapitel endet mit deinem Zug.

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