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Yandere

Yandere beschreibt eine Figur, deren Zuneigung so groß ist, dass sie in Besitzanspruch umschlägt. Die Fürsorge ist echt, die Bedrohung auch — und beides kommt von derselben Person.

Der Begriff stammt aus dem japanischen Fan-Vokabular und hat es von dort in die westliche Romance-Szene geschafft. Er setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: aus dem für „krank vor Liebe“ und dem für „zärtlich“. Genau dieser Widerspruch ist gemeint. Eine Yandere-Figur schützt dich und schneidet dich gleichzeitig von allem anderen ab.

Du erkennst den Typ nicht am lauten Auftritt, sondern an der Aufmerksamkeit. Er weiß, wo du warst. Er hat das Problem schon gelöst, bevor du es erwähnt hast. Er ist ruhig, wenn andere wütend wären — weil er die Sache bereits geregelt hat, auf seine Art.

In der Dark Romance ist das eine der wirksamsten Spannungsquellen, weil die Leserin nie ganz weiß, ob sie beschützt oder eingesperrt wird. Bei Everglow entscheidest du in jedem Kapitel neu, wie viel Nähe du zulässt — und die Figur merkt sich, was du gesagt hast.

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Yandere, aber du entscheidest.

Bei Everglow liest du das nicht nur. Du bist die Hauptfigur, und jedes Kapitel endet mit deinem Zug.

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