StimmungenZum Mitfühlen
Stimmung · ab 18

Zum Mitfühlen

Die leisesten Geschichten sind die, die am längsten nachklingen.

Diese Stimmung ist für Abende, an denen du nicht abgelenkt, sondern berührt werden willst: ein Pfarrhaus voller Liebesbriefe, ein Wohnzimmer unter den Augen der Presse, eine Villa, in der Trauer und Begehren im selben Raum wohnen. Es geht um Verlust, Loyalität und die Frage, ob man noch einmal anfangen darf. Und du gibst die Antwort.
Die Briefe der TanteLeseprobe ausDie Briefe der TanteDu spielst Friederike, 30 · Drama & Tragödie · Romantik
Worum es geht

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Manche Geschichten liest man nicht, um zu entkommen, sondern um anzukommen. Sie beginnen oft mit einem Verlust: einer Tante, deren Pfarrhaus ausgeräumt werden muss; einem Vater, dessen Villa jetzt einer Frau gehört, die du hassen wolltest; einer Beziehung, von der nur der Balkon übrig ist. Der Schmerz ist hier nicht Kulisse, er ist der Grund, warum zwei Menschen einander überhaupt bemerken. Und die Liebesgeschichte, die daraus wächst, hat einen anderen Ton als die schnellen: Sie ist vorsichtig, weil beide wissen, was verloren gehen kann.

In „Die Briefe der Tante“ findest du als Friederike einen Stapel Liebesbriefe, adressiert an einen Mann im nahen Kloster, und der Novize, der dir öffnet, steht kurz vor dem ewigen Gelübde. In „Die Donnerstagsbesuche“ sitzt dein Mann seit elf Monaten in Untersuchungshaft, und sein Strafverteidiger hat heute zum ersten Mal nicht nach dem Fall gefragt, sondern nach dir. In „Das letzte Haus“ bist du Julian und begegnest der Stiefmutter, die du für die Zerstörerin deiner Familie hieltest, und entdeckst, dass ihr beide Opfer derselben Lüge seid. In „Sturmstill“ hast du die letzte Fähre mit Absicht verpasst. Jede dieser Geschichten fragt dasselbe: Darfst du das? Und jede lässt dich selbst antworten.

Bei Everglow sind es deine Worte, die entscheiden, ob aus Trauer ein Anfang wird. Wenn Robert am Donnerstag nach dir fragt, kannst du ausweichen, ehrlich sein oder ihn bitten zu gehen, und er wird sich beim nächsten Besuch daran erinnern. Die Figuren tragen, was zwischen euch war, von Kapitel zu Kapitel weiter; ein Geständnis in Kapitel vier färbt jedes Gespräch danach. Die Intensität wählst du selbst, und für diese Stimmung reicht oft angedeutet, weil die Nähe hier aus dem entsteht, was nicht gesagt wird. Am Ende einer Staffel steht kein Feuerwerk, sondern eine Entscheidung, die du getroffen hast.

Geschichten dazu

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Jede Geschichte beginnt mit einer Rolle, die schon steht, und einer Welt, die auf dich wartet. Alles Weitere entscheidest du.

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Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Sind Drama-Geschichten traurig bis zum Ende?

Nein. Sie beginnen mit einem Verlust, aber sie erzählen davon, was danach kommt. Ob eine Staffel in einem vorsichtigen Glück endet oder mit einer Tür, die offen bleibt, hängt an dem, was du unterwegs gesagt und getan hast.

Was unterscheidet Drama von Dark Romance?

Im Drama kommt die Gefahr von innen, aus Trauer, Loyalität, Schuld. In der Dark Romance kommt sie von außen, aus Macht und Bedrohung. Beide gehen an Grenzen, aber im Drama ist es die eigene, die du überschreitest.

Gibt es Geschichten mit männlicher Hauptfigur in dieser Stimmung?

Ja. In „Das letzte Haus“ spielst du Julian, 27, der in die Villa seines Vaters zurückkehrt und der Frau begegnet, die er hassen wollte. In den meisten Geschichten spielst du eine Frau, in einigen einen Mann.

Dein erster Donnerstag

Er bringt Akten. Und bleibt.

In „Die Donnerstagsbesuche“ hat Robert heute zum ersten Mal nach dir gefragt, nicht nach dem Fall. Die Nachbarn sehen zu, und deine Antwort ist der nächste Zug.

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